Die Podiumsdiskussion hat noch einmal deutlich gemacht, worum es in Gröbenzell wirklich geht.
Nicht um Schlagworte. Nicht um parteipolitische Etiketten. Sondern um ganz konkrete Aufgaben:
• solide Finanzen
• bezahlbaren Wohnraum
• eine funktionierende Ortsmitte
• Räume für Vereine und Engagement
• und eine Verwaltung, die Projekte voranbringt
Ich fand es gut, dass die Diskussion offen und sachlich geführt wurde. Unterschiede sind sichtbar geworden – und das ist auch richtig so. Am Ende geht es um die Frage, welchen Stil und welche Prioritäten man für die kommenden Jahre möchte.
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Finanzen: Realistisch und verantwortungsvoll
Ich habe in der Diskussion bewusst keine einfachen Sparversprechen gemacht.
Weil es sie nicht gibt.
Ich bin überzeugt: Dauerhafte Stabilität entsteht nicht durch pauschale Kürzungen, sondern durch kluge Planung und klare Prioritäten. Fördermittel von Bund und Land müssen konsequent genutzt werden – gerade bei großen Projekten wie der Sanierung gemeindlicher Gebäude.
Gleichzeitig müssen wir ehrlich sein: Nicht alles geht gleichzeitig.
Ich stehe für eine strukturierte Vorgehensweise – ein Projekt nach dem anderen, sauber geplant und solide finanziert.
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Wohnen: Mischung statt Stillstand
Beim Thema Wohnraum wurde deutlich, wie groß der Handlungsdruck ist.
Ich bin überzeugt, dass wir unsere gemeindeeigenen Grundstücke strategisch nutzen müssen.
Ich möchte:
• kleinere Wohnungen in zentraler Lage ermöglichen
• Mehrgenerationenmodelle fördern
• eine soziale Durchmischung sicherstellen
Gröbenzell soll für junge Menschen, Familien und ältere Bürger gleichermaßen attraktiv bleiben. Dafür brauchen wir pragmatische Lösungen.
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Ortsmitte: Vom Plan zur Realität
Zur Kirchenstraße wurde viel gesagt. Für mich ist klar:
Nach vielen Jahren der Planung müssen wir jetzt ins Handeln kommen.
Ich halte die Umgestaltung für eine echte Chance. Eine Ortsmitte, die Aufenthaltsqualität bietet, barrierefreie Wege ohne bestehende Stolperstellen bietet, die klimatisch verbessert wird und die Begegnung ermöglicht, stärkt den gesamten Ort.
Perfekt wird ein solches Projekt nie sein. Aber ich bin der Meinung, dass Stillstand uns langfristig mehr kostet – finanziell und gesellschaftlich.
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Räume für Engagement
In der Diskussion wurde auch deutlich, wie wichtig Räume für Vereine, Musik, VHS und Jugendangebote sind.
Ich sehe das genauso.
Ehrenamt funktioniert nicht ohne Infrastruktur.
Ich möchte deshalb bestehende Gebäude sinnvoll sanieren und Nutzungskonzepte so entwickeln, dass möglichst viele profitieren. Dabei geht es nicht um Luxus, sondern um funktionale und zukunftsfähige Lösungen.
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Zusammenarbeit statt Blockade
Ein Punkt ist mir besonders wichtig:
Kommunalpolitik lebt von Zusammenarbeit.
Ich möchte den Gemeinderat und die bestehenden Beiräte stärker einbinden, vorhandene Expertise nutzen und Diskussionen lösungsorientiert führen.
Ich bringe unternehmerische Erfahrung mit, arbeite strukturiert und zielorientiert – und ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen.
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Die Podiumsdiskussion hat gezeigt:
Gröbenzell hat Herausforderungen – aber auch enormes Potenzial.
Ich möchte, dass wir dieses Potenzial nutzen.
Sachlich. Verlässlich. Und mit dem klaren Ziel, Projekte tatsächlich umzusetzen. Viele der Vorschläge auch unserer Mitbewerber finden sich auch seit langem schon in unserem Programm (Link).
Jetzt geht es nicht mehr um Worte.
Jetzt geht es um Entscheidungen.
Bitte geben Sie mir, Daniel Holmer, und meinem Team von den Grünen am 8.März 2026 Ihre Stimme.
